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KI-Anwalt vertritt erstmals Angeklagten vor Gericht

Posted by rechtschlau - 16. Januar 2023

Zum ersten Mal wird eine künstliche Intelligenz die Aufgaben eines Anwalts übernehmen und einen Mandanten vor Gericht vertreten.

In den USA soll ein KI-Anwalt zum ersten Mal überhaupt einen Gerichtsprozess führen und echte Mandanten vertreten. In einem Prozess soll die KI helfen, Strafzettel anzufechten. Dahinter steckt das Unternehmen Donotpay, das schon in der Vergangenheit mittels Bots rechtliche Unterstützung bot. Bislang war es aber nur möglich, mittels eines Bots Online-Abläufe zu automatisieren und Beratung einzuholen. Doch das Unternehmen ist sich sicher, dass die KI auch vor Gericht funktioniert.

Die Prozedur soll so ablaufen: Die KI wird auf einem Smartphone installiert, hört im Gericht mit und kann so die Abläufe und Argumente des Gerichts verfolgen. Mittels eines Headsets ist sie mit dem Mandanten verbunden und kann in Echtzeit Informationen weitergeben, etwa Antworten auf Fragen des Gerichts. Es ist also der Mandant, der das eigentliche Reden übernimmt, aber eben “gesteuert” durch die KI.

So spannend diese Idee in der Theorie auch ist, in den USA ist die Vertretung durch einen KI-Anwalt nur in Ausnahmefällen möglich. Voraussetzung dafür ist nämlich, dass das Tragen von Hörgeräten, die auch Bluetooth unterstützen, erlaubt ist. Außerdem ist in vielen Gerichten eine Zustimmung aller Parteien erforderlich, um das Verfahren aufzuzeichnen – eine Notwendigkeit, damit die Smartphone-KI das Verfahren mitverfolgen kann. Wenn also eine Partei die Aufzeichnung ablehnt, darf auch die KI nicht eingesetzt werden. Von den 300 Verfahren, die Donotpay für die Erprobung des KI-Anwalts in Betracht zog, sind letztendlich nur zwei realisierbar.

Laut Joshua Browder, CEO von Donotpay, soll die KI neue Wege bestreiten und Menschen helfen, die sich keinen menschlichen Anwalt leisten können. Im Erfolgsfall sollen somit auch Weichen gestellt werden, um rechtliche Hindernisse zu beseitigen und Gerichte offener für KI-Anwälte zu machen.

Sollten die ersten Mandanten des KI-Anwalts ihre Fälle verlieren, verspricht Donotpay die Übernahme aller Kosten und Gebühren.

Hier den ganzen Beitrag auf „pcwelt.de“ lesen …

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