Verwaltungsrichter-Vereinigung (VRV)

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  • Richtertag 2017 „Rechtsstaat – zurück in die Zukunft“

    23.– 24. NOVEMBER 2017
    Palais Ferstel

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JUSTIZWOCHENENDE – JUWE

Posted by Redaktion - 23. Februar 2016

JUSTIZWOCHENENDE – JUWE
„MUT“
8. bis 10. April 2016
Hotel SPES, Schlierbach, Oberösterreich

Für Verwaltungsrichterinnen und -richter sind noch einige Plätze frei.

Anmeldungen bitte ehestmöglich an susanna.gamauf-boigner@vgw.wien.gv.at

PROGRAMM:

FREITAG, 8. April 2016

ab 17:00 Uhr Ankunft im Hotel SPES, Schlierbach, Oberösterreich
ab 19:30 Abendessen
ca. 20:30 Uhr Pubquiz Plus – in wild zusammengewürfelten Gruppen nähern wir uns spielerisch den verschiedenen Aspekten von Mut

SAMSTAG, 9. April 2016

10:00 Uhr Anne Siegetsleitner „Von Mut, Feigheit und Tollkühnheit in krisenhaften Zeiten“
Univ.-Prof.in Dr.in Anne Siegetsleitner ist seit 2013 Professorin für praktische Philosophie an der Universität Innsbruck. Sie ist Präsidiumsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Philosophie, der Society for Women in Philosophy Austria und Mitherausgeberin der Reihe Angewandte Ethik.
Ihr Schwerpunkte in Forschung und Lehre umfassen Allgemeine und Angewandte Ethik (insbesondere Informations- und Medienethik, Bioethik, feministische Ethik), Kultur- und Sozialphilosophie, Philosophische Anthropologie, Philosophie der Politik und des Rechts.
Anschließend: Präsentation der Arbeitskreise durch deren LeiterInnen

12:30 Uhr Mittagessen
13:30 Uhr Arbeitskreise
19:30 Uhr Abendessen

22:00 Uhr Disco mit DJ Waldi – übermütig abtanzen.

SONNTAG, 10. April 2016

ab 09:00 Uhr: Frühstücksbuffet

mit Fotoausstellung: Neighbours – Gemeinsam Asyl ein Gesicht geben
Menschen, die ihr Leben durch Flucht retten konnten, befinden sich in einer Lage, in die niemand geraten will. Immer mehr Menschen gehen auf Asyl-suchende zu, knüpfen Kontakte und nehmen sie in ihre Gemeinschaften auf. Die Ausstellung zeigt Portraits dieser Begegnungen.

11:00 Uhr Podiumsgespräch „Lebensmut“ mit:
Martin Eberwein: Richter und ehrenamtlicher Mitarbeiter bei Train of Hope
Masoud Razavy Pour: Fotograf der Ausstellung Neighbours
Reem Sijari: Anglistik-Studentin und Ayslsuchende aus Syrien
Axel Weissenfels: Richter, Aufnahme eines Flüchtlings aus dem Irak
Moderation: Ilse Koza

Ende ca. 12:30 Uhr

Bei Interesse besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Führung durch Kloster und Käserei mit Pater Martin um 13:00 Uhr.
Separate Anmeldung dazu am Freitag vor Ort!

ORGANISATION

Tagungsort:

Hotel SPES 4553 Schlierbach, Panoramaweg 1
(Zug: Bahnhof Schlierbach oder Kirchdorf an der Krems über Linz, Graz oder Selzthal; Auto: Pyhrnautobahn A9, Ausfahrt 16 Inzersdorf)
Abholung vom Bahnhof durch das Hotel bei vorheriger Anmeldung ist möglich (Gehzeit vom Bahnhof Schlierbach ca. 15 – 20 Minuten).

Tagungsbeitrag:

75,– € für RichterInnen, StaatsanwältInnen, RechtspflegerInnen, externe TeilnehmerInnen und
40,– € für RichteramtsanwärterInnen

Hotelkosten:

Doppelzimmer: Seminarpauschale (inklusive Frühstück, zwei Abendessen, ein Mittagessen, Pausenverpflegung) 182,– € pro Person;
Einzelzimmer: Seminarpauschale 208,– € pro Person.
Wir weisen darauf hin, dass eine Unterbringung im Einzelzimmer nicht garantiert werden kann!

ARBEITSKREISE

„Betriebssystem“ Gehirn – Mutmacherei

Überlastung und Ausbrennen in der Arbeit, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen können, durch Überforderung wie gelähmt sein oder durch überschießende Emotionen aus dem Gleichgewicht oder gar in Bedrängnis gebracht werden: Die Gründe dafür liegen u.a. im „Betriebssystem“ unseres Gehirns. Zu wissen, wie dieses Betriebssystem funktioniert, ist ein erster Schritt zur Veränderung. Darüber hinaus gibt es ganz konkrete Möglichkeiten, ein „Update“ durchzuführen, das zu mehr Ausgeglichenheit, Energie und Kreativität verhilft und die Herausforderungen des Alltags besser bewerkstelligen hilft. Abschließende praktische Übungen basieren auf der Brain 4.0 Methode, die Erkenntnisse aus Gehirnforschung, Neuropsychologie und positiver Psychologie kombiniert und sich Verstärkung von Positivbeispielen aus der gelebten Praxis holt.

Dr.in Ira Mollay ist die Initiatorin der Mutmacherei. Sie hat Handelswissenschaften studiert und ihre beruflichen Tätigkeiten im Bankbereich begonnen. Die „winds of change“ haben sie jedoch bald auf die Reise zu neuen Ufern gebracht: Nach einer Ausbildung als Ökologiereferentin war sie Geschäftsführerin von Greenpeace Österreich. Ihre Weiterentwicklung führte sie nach zahlreichen Weiterbildungen im Bereich Coaching und Training zur Unterstützung von Menschen in den Veränderungsprozessen auf der „Reise ihres Lebens“. Ira Mollay ist Unternehmensberaterin (Schwerpunkt Personal- und Organisationsentwicklung für Klein- und Mittelbetriebe) und Lektorin an der FH Wien, Institut für Unternehmensführung. Im Rahmen von „dancing the future – project support“ unterstützt sie Initiativen und Projekte, die sich für gesellschaftlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Wandel einsetzen.

„Superbia“ in der Kunst des Mittelalters

„Superbia“ – Hochmut, Überheblichkeit, Stolz ist ein Thema, das im Mittelalter eine große Rolle spielt. Wir beleuchten an Hand von Bildern und Texten verschiedene Seiten der Superbia und zeigen, dass von diesen Einsichten des Mittelalters manchmal direkte Wege in unsere Zeit führen, dass uns also diese von der Theologie als eine der Hauptsünden bezeichnete Haltung auch heute beschäftigen.

Pater Martin Spernbauer, Zisterzienser im Stift Schlierbach, Studium der Theologie und Französisch in Rom und Innsbruck. Unterricht am Stiftsgymnasium von 1973-2010, Schulleiter von 1996 bis 2009, auch Kaplan in Wartberg (1977-1993). Administrator des Klosters von 2008-2013. Derzeit Arbeit an einer Dissertation in Kunstgeschichte zum Thema: „Daniel in der Löwen-grube in der romanischen Plastik Südfrankreichs“.

Mut zur Begegnung – Schnupperkurs systemische Aufstellung

Von der der Horrorgeschichte bis zum Heilsversprechen – um systemische Aufstellungen ranken allerhand Mythen. Für all jene, die schon immer neugierig waren, aber sich vielleicht nicht getraut haben, bietet unser Schnupperkurs Abhilfe: Im theoretischen Teil gehen wir gemeinsam mit einem Aufstellungsprofi der Frage auf den Grund, welche Gefahren diese Technik birgt und was sie bewirken kann. Im zweiten Teil bietet sich – für jene, die sich trauen – die Möglichkeit, ein eigenes Anliegen im sicheren Rahmen aufzustellen.

Hannes Bertolini ist Coach (GIT, Lebens- und Sozialberater in Ausbildung unter Supervision, Dipl. Struktur- & Familienstrukturaufsteller) und freischaffender Künstler in Wien. Als langjähriger erfolgreicher Komponist für Film/TV schulte er seine Kompetenz im Umgang mit kreativen Prozessen. Sein Coaching-Stil ist von der dialogischen Haltung geprägt.

Wagemut/Zivilcourage

Was ist Zivilcourage? Ein immanenter Bestandteil von Zivilcourage ist Mut. Dies bedeutet, sich einer unsicheren Situation zu stellen, deren Ausgang ungewiss ist und dabei nach seinen eigenen Wertemaßstäben zu handeln. Je nach sozialem Kontext und persönlichen Dispositionen ergeben sich unterschied-liche Unsicherheitssituationen, denen man sich durch Erweitern seines eigenen Handlungsspielraumes leichter stellen kann.

Ziel: Im Workshop setzen wir uns mit der Frage auseinander, was Zivilcourage bedeutet und welche Rolle Mut, Werte und Gerechtigkeitsempfinden für das Setzen von Handlungen spielen. Dabei soll erarbeitet werden, welche Handlungsmöglichkeiten es in unterschiedlichen Kontexten gibt.
Methode: interaktive Übungen, Reflexion, Diskussion, theoretischer Input

Dieter Gremel ist Psychologe, Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision, Mediator und Trainer. Tätigkeitsschwerpunkte liegen im Bereich Diversity Management und Zivilcourage für Unternehmen und Schulen unter anderem für den Verein ZARA. Weiters begleitet er Teambuildings- und Entscheidungsfindungsprozesse. Er studierte Psychologie in Wien und Klagenfurt mit Schwerpunkten im Bereich der Sozialpsychologie und Gruppen-dynamik. Absolvierte Weiterbildungen sind unter anderem: Systemische Organisationsberatung, handlungsorientierte Beratung und Training (Integrative Outdoor-Aktivitäten®). Dieter Gremel ist Mitglied des Netzwerks für handlungsorientierte Beratung und Entwicklung (nhbe).

Barbara Unterlerchner ist Juristin, Kriminologin und Trainerin. Seit 2010 arbeitet sie in der Kriminalitätsopferhilfe-Weißer Ring als Leiterin des Fachbereiches Opferbetreuung und Opferrechte. Sie hat berufliche Erfahrungen im Asyl- und Fremdenrechtsbereich und nahm an mehreren nationalen und europäischen Projekten zu den Themen Menschenhandel, Gewalt in der Familie und Schutz von Opfern von Gewalt teil. Seit 2009 ist sie als Trainerin für ZARA-Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit tätig. Sie konzipiert und leitet Workshops zu Bewusstseinbildung in den Bereichen Antidiskriminierung/-rassismus und Zivilcourage. Sie arbeitet mit Jugendlichen im schulischen Kontext und in der Erwachsenenbildung.

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