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Glücksspiel: Der Bluff der illegalen Glücksspiel-Seite

Posted by Redaktion - 12. Januar 2016

GreenMrGreen hat für Österreich keine Lizenz. Zu sehen ist seine Werbung aber selbst im ORF.

Wie der KURIER berichtete, hat nur die Casino Austria-Tochter win2day eine Bundeskonzession und darf als einziger virtueller Anbieter in Österreich Werbung für seine Glücksspiel-Seite machen. Wie kann es aber sein, dass auch die Reklame der (in Österreich nicht legalen) Plattform „MrGreen“ im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen ist?

MrGreen ist in Österreich mit zwei Seiten vertreten, mit mrgreen.com und mrgreen.at. Während Erstere eine richtige Glücksspielseite ist, kann man auf der zweiten lediglich mit Spielgeld zahlen. Die Verwendung von sogenannten „Social Gaming“-Seiten als Köder ist laut Experten keine Seltenheit. Auch wenn nur ein geringer Prozentsatz der Social Gamer ins richtige Geschäft einsteigt; die Spaß-Seite ermöglicht es Glücksspiel-Anbietern, auf Sendern legal zu werben.

Doch ein richtiger Spielerschutz sieht für Experten anders aus. Suchttherapeut Aron Kampusch fordert härtere Kontrollen und die Einbindung der Banken. Gizicki-Merkinger: „Warum werden manche Seiten nicht einfach gesperrt?“

Ganz so einfach sei die Situation allerdings nicht, heißt es im Finanzministerium: „Durch die rasch voranschreitende Entwicklung und die schnelle Verbreitung stellen illegale Glücksspiele die Aufsichtsbehörden vor eine große Herausforderung.“ Es brauche dazu länderübergreifende, europäische Kooperationen.

KURIERHier den Beitrag im „Kurier“ lesen…

 

Siehe auch:

presse-logo


„Trotz Automatenverbots gibt es nicht weniger Spielsüchtige“

„Kleiner Wetteinsatz für die große Hoffnung“

„Was tun gegen Glücksspiel – Eine Studie vergleicht die Maßnahmen der EU-Länder“

 

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