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Richterkarrieren vor/während/nach dem Nationalsozialismus – Kontinuitäten und Brüche

Posted by Redaktion - 8. Januar 2016

mahnmalRichterkarrieren vor/während und nach dem Nationalsozialismus – Kontinuitäten und Brüche

Vortrag: Univ. Prof.in Dr.in Ilse Reiter-Zatloukal (Universität Wien)

Bezirksgericht Meidling
1120 Wien, Schönbrunner Straße 222-228 / Stiege 3 / 5.Stock

Montag, 18. Jänner 2016, um 18.30 Uhr

anschließend Diskussion mit BM für Justiz Dr. Wolfgang Brandstetter und Univ. Prof.in Dr.in Ilse Reiter-Zatloukal

Moderation: Dr. in Maria Wittmann-Tiwald
Präsidentin des Handelsgerichts Wien, Co-Vorsitzende der Fachgruppe Grundrechte in der Richtervereinigung

Anmeldung erbeten: bgmeidling.laedt.ein@gmail.com

Einladung …

Eine Antwort to “Richterkarrieren vor/während/nach dem Nationalsozialismus – Kontinuitäten und Brüche”

  1. Karl STANGL said

    SALZBURG : 71 TODESURTEILE durch die NAZIRICHTERSCHAFT am LGS gegen sogenannte “ ASOZIALE “ !

    Vor etlichen Wochen brachte zum obigen Thema das “ SALZBURGER FENSTER “ eine erschütternde Reportage über das Wüten der Salzburger Richterschaft während der Nazidiktatur über eine gewisse Randgruppe der Gesellschaft, die als unverbesserlich “ asozial “ deklariert und dem Scharfrichter in Stadelheim bei München überantwortet worden war . Nach der öffentlichen Verlegung von Dutzenden “ STOLPERLINGEN “ in der gesamten Stadt und nach Renovierung des zerstörten Euthanasiedenkmals im Mirabellgarten wagt sich nun offensichtlich erstmals eine beherzte Historikergruppe an die Aufarbeitung der höchst verdächtigen Rolle der Salzburger Richterschaft nicht nur bei der großangelegten T – 4 Aktion zur “ Ausmerzung unwerten Lebens “ , sondern auch an die penible Erforschung und Dokumentation der unbeschreiblichen Verbrechen gegen andere Randgruppen der Gesellschaft .

    Leider ist diese Reportage derzeit nicht mehr greifbar im Blog – Archiv des “ SF “ , sehr wohl jedoch im PDF – Archiv . Eindeutig erwiesen ist : gleich nach dem sogenannten “ Einmarsch “ dröhnte das frenetische HEILHITLERGESCHREI weitaus am lautesten aus dem Landesgericht durch die ganze Stadt !!! Schon am nächsten Tag begannen massive Übergriffe auf völlig wehrlose Personen , von den Richtern nicht nur geduldet, sondern offensichtlich direkt gefördert . Leider gibt es bislang keine umfassenden Dokumentationen diesbezüglich. Einer der beteiligten Todesrichter wurde dann prompt nach Kriegsende zur Belohnung auch noch zum Präsidenten des LGS ernannt . Selbiger sorgte dann sicherlich unauffällig genug für das Verschwinden belastender Unterlagen ………..

    Während also Hunderte Schwerbehinderte nach HARTHEIM verbracht wurden, um dort den “ SCHÖNEN TOD “ durch Gaskammer und Krematorium in Empfang zu nehmen, wurden 71 “ Asoziale “ nach STADELHEIM bei München verschleppt , wo das Fallbeil gnadenlos niedersauste auf die völlig wehrlosen Opfer . Stellt sich nun die Frage , ob sich das Präsidium des LG Salzburg nun tatsächlich heranwagt an eine umfassende und endgültige Aufarbeitung dieser bluttriefenden Epoche seiner Geschichte . Ich erneuere hiermit meinen Vorschlag : das Euthanasiedenkmal sollte vom Mirabellgarten in den erstmals frei zugänglichen Hof des in ca. 2 Jahren totalrenovierten Landesgerichtes .

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