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VRV-Service: Literaturhinweise

Posted by Redaktion - 14. Mai 2014

61wvdBPhNfL._Von der Bronx ins höchste Gericht

Sonia Sotomayor ist seit 2009 Richterin am Supreme Court. Sie ist erst die zweite Frau unter den Richtern des höchsten US-Gerichts und das erste Mitglied hispanoamerikanischer Abstammung überhaupt. Jetzt hat die 59-Jährige, die aus einfachen Verhältnissen stammt, ihre Autobiografie geschrieben.

Es ist ein langer Weg auf die Bänke des Supreme Court, wohin sie von Präsident Obama berufen wurde. Auf diesem Weg lernt Sonia Sotomayor viel – über die Unterschiede zwischen oben und unten, arm und reich, über Chancen und über Gerechtigkeit, über ihr Land und über die Kunst, Karriere zu machen, ohne seine Wurzeln zu verlieren. Es lohnt sich, ihr auf diesem Weg zu folgen. Meine geliebte Welt ist ein hinreißendes Buch, ein Buch über das Trotzdem – und über die Dinge des Lebens.

Sonia Sotomayor war es nicht gerade in die Wiege gelegt, eines Tages Richterin am höchsten Gericht der Vereinigten Staaten von Amerika zu werden. Mit einem großen Herzen und viel Humor erzählt sie von ihrem Weg, aber nicht, wie Männer es so gern zu tun pflegen, um sich selbst auf die Schulter zu klopfen, sondern um anderen Mut zu machen und uns zu zeigen, worauf es im Leben wirklich ankommt.

Letzte Woche hatte Sonia Sotomayor bei der Verkündung des Urteils in der Rechtssache Schuette v. BAMN deutlich ihrem Missfallen über die mit sechs zu zwei Stimmen ergangene Entscheidung zu Ausdruck gebracht, bei der es (auch) um die Verfassungsmäßigkeit der Bevorzugung von Angehörigen ethnischer Minderheiten im Schul- und Hochschulbereich in den USA ging.

ColmezSchneps_WahrscheinlichMord.inddLogik vor Gericht

Weil Richter an die Grenzen ihres Wissens stoßen oder die konventionelle Indizienlage nicht ausreicht, werden in Gerichtsverfahren Sachverständige bestellt, die dann – oft unter Rückgriff auf Mathematik – prozessentscheidende Argumente lieferen. Dabei unterlaufen den (tatsächlichen oder vermeintlichen) Fachleuten jedoch Fehler.

Im Buch „Wahrscheinlich Mord“ erklären die Autoren diese Fehler aus mathematischer Sicht und rücken sie ins rechte Licht. Sie geben Hinweise, wie der jeweilige Irrtum hätte vermieden werden können, und stellen die Geschehnisse nach dem Prozess dar. Das Buch zeigt, welch handfeste Anwendungen Mathematik manchmal hat, und verdeutlicht die potenziell fatalen Folgen, wenn man sie falsch gebraucht.

 

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