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Sicherheitsmängel am UVS-Wien: offener Brief an den Bürgermeister

Posted by CoRed - 18. Dezember 2009

Das Fehlen von Sicherheitsvorkehrungen wird von den Bediensteten des UVS-Wien als besonders belastend empfunden. „Die Kolleginnen und Kollegen an den Gerichten haben die volle Solidarität unserer Standesvertretung“ erklärt Margarethe Peters, die Vorsitzende der Landessektion Wien. „Wir wissen, dass wenigstens bei den größeren Gerichten, ab etwa 50 Mitarbeitern, Zugangskontrollen Standard sind. Am UVS-Wien arbeiten etwa 130 Menschen, davon mehr als 50 in richterlicher Funktion. Jährlich werden rund 4.000 öffentliche Verhandlungen durchgeführt. Es ist dabei wiederholt zu bedrohlichen Vorfällen gekommen. Die Vollversammlung hat seit 1995 in ihren jährlichen Tätigkeitsberichten an den Landtag auf die kritische Sicherheitssituation hingewiesen. Die mehrfach in Aussicht gestellte Zugangskontrolle wurde jedoch Jahr für Jahr verschoben. Im Frühjahr musste die Präsidentin des UVS-Wien, Katharina Schönberger, der Vollversammlung berichten, dass der Realisierung aus Kostengründen endgültig eine Absage erteilt wurde.“

Aus gegebenen Anlass sah sich der Bundesvorstand, gemeinsam mit der Landessektion und der Personalvertretung, gezwungen, in einem offenen Brief an Bürgermeister Michael Häupl neuerlich auf den dringenden Handlungsbedarf hinzuweisen.

Download: Der Brief an Bürgermeister Häupl

4 Antworten to “Sicherheitsmängel am UVS-Wien: offener Brief an den Bürgermeister”

  1. Zampano said

    Am UVS-Wien gibt es seit einem Jahr nicht einmal mehr ein Budget für Büromöbel. Woher soll da das Geld für Sicherheitsmaßnahmen kommen?

  2. Kali said

    Dass der UVS trotz oder wegen seiner demokratiepolitsch wichtigen Funktion das Stiefkind der Wiener Regierung ist, zeigt sich schon von außen: das Amtshaus Muthgasse hat eine zweigeschossige Eingangshalle mit Portier, Rolltreppen und Liften. An der UVS-Adresse „Muthgasse 64“ findet sich, hinter einem Küchengeschäft, ein Hintereingang, über den man auch ein Studentenheim und eine Computerfirma erreicht.

    Wer denkt sich den sowas aus?

  3. Gent said

    Ein Brief an den Bürgermeister oder an das Christkind, was macht das für einen Unterschied?. Bevor es nich auch an einem UVS Tote oder Verletzte gibt, wir nichts geschehen. Und dann werden alle bestürtzt und völlig überrascht sein und medienwirksam das unvorhersehbare Unglück beklagen. Und keiner wird schuld sein.

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